Beratung für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Sie gehen in der Regel mit psychosozialen Problemstellungen einher, durch die die betroffenen Personen und ihr soziales Umfeld stark belastet werden und ins Wanken kommen. Die bisherigen Lebenskonzepte aller Beteiligten können sich massiv verändern, unter Umständen zerbrechen die bisherigen sozialen Netzwerke. Häufig kommt es zu einer Veränderung oder dem Verlust des Arbeitsplatzes.

Diese Situationen fordern von den betroffenen Personen, ihren Angehörigen und dem weiteren sozialen Umfeld eine enorme Anpassungsleistung. Der Informationsbedarf steigt in kurzer Zeit und das Zurechtfinden im Hilfe- und Leistungssystem ist kompliziert. Was sind die ersten notwendigen Schritte nach einer akuten Schädigung? Wohin können der Betroffene oder die Angehörigen sich wenden? Wie geht es weiter, insbesondere nach bzw. zwischen den einzelnen Rehaphasen.

Im Verlaufe der Zeit wechseln sich die Phasen der Auseinandersetzung zwischen Hoffnung auf Wiederherstellung, Resignation, Hilflosigkeit ab.

Es besteht daher nicht erst bei Übergängen aus dem medizinischen System in langfristige Betreuungs- und Unterstützungsangebote besonderer Beratungs- und Orientierungsbedarf, sondern er beginnt schon unmittelbar nach dem Schädigungsereignis und bleibt oft bis über Jahre bestehen. Oftmals bleibt bei vielen Menschen mit einer Hirnschädigung nach dem Abschluss der medizinischen Rehabilitation ein Bedarf für weitere Rehabilitations-, Teilhabe- bzw. Förderleistungen.

Nur gut informierte Betroffene entwickeln ein Bewusstsein für ihre individuellen Teilhabemöglichkeiten.

Ziele unserer Beratung sind deshalb:

- Betroffene und ihre Angehörigen im sozialen System informieren

- Entlastung der Angehörigen und der umgebenden Sozialsysteme

- Wissensbildung

- Inklusion und Selbstbestimmung fördern und sicherstellen

- Betroffene unterstützen bei der Führung eines möglichst selbstständigen, eigenverantwortlichen Lebens

- eine möglichst individuelle, erfolgreiche und nachhaltige Teilhabe ermöglichen.

- Beratung durch Betroffene (Peer-Beratung), soweit gewünscht und indiziert

- in der Beratung kooperiert Caritas Berufswege Fulda mit dem Bundesverband für Rehabilitation (BDH), Kreisverband Fulda.

Beratung, Unterstützung und Fall Management

Wir beraten Sie zu:

-          Rehabilitation

-          Teilhabe an Bildung und Arbeit

-          Tagesförderung 

-          Wohnangeboten

-          Assistenz und Begleitung

-          Soziale und gesellschaftliche Teilhabe